In einem von Vater Newton lange herbeigesehnten und entsprechend überorganisierten Urlaub muss die Familie einen Bernhardiner hüten und wird von zwei durchgeknallten Typen verfolgt, die eine Daten-DVD wieder haben wollen.
Familienoberhaupt Richard Newton (Judge Reinhold) am Ziel seiner Träume: Die Tour mit seiner Familie - Ehefrau Beth (Julia Sweeney) und den Kindern Brennan und Sara - von Denver, Colorado, zu einem Familientreffen des Newton-Clans in Kalifornien soll für ihn alte Kindheitserinnerungen wiederbeleben, die er mit seinen Lieben teilen will.
Sohn Brennan (Joe Pichler) ist wenig begeistert, da er nun seine angebetete Mitschülerin zurücklassen muss und die Ferien vor allem langweilig zu werden drohen. Außerdem liegen zwischen seiner Vorstellung von Spaß und der seines Vaters Welten, was sich besonders beim Besuch einer Wildwestshow bemerkbar macht.
Als die Newtons endlich ihr aufwändiges Wohnmobil bepackt haben, wird ihnen noch eine große Kiste zugestellt und ein Brief von Onkel George und Tante Alice, die auf Europareise sind, mit der Bitte, die Newtons mögen sich um den Inhalt der Kiste kümmern und ihn mit zum Familientreffen bringen. In der Kiste ist der schlaue und sympathische Bernhardiner Beethoven.
"On the Road Again" mit dem neuen Familienmitglied auf vier Pfoten. Tochter Sara (Michaela Gallo) ist begeistert, die anderen Familienmitglieder wissen nicht so recht, ob sie Beethoven hassen oder lieben sollen. Doch eines ist klar: Der Hund verteuert die Reisekosten erheblich, Mutter Beth muss dauernd das Wohnmobil reinigen und aufräumen, und außerdem gerät die Familie in Situationen, in die sie ohne Vierbeiner nie gekommen wäre.
Noch ahnen die Newtons nicht, dass sich die beiden Hilfskriminellen Tommy (Michael Ciccolini) und Bill (Jamie Marsh) an ihre Fersen geheftet haben. Sie wollen eine DVD des Films "The Shakiest Gun in the West" - Vater Newtons Lieblingsfilm - wieder in ihren Besitz bringen, denn auf der DVD sind geheime Daten versteckt. Aber Beethoven hat längst erschnüffelt, dass die beiden nicht koscher sind, und setzt alles daran, seinen neuen Clan zu beschützen - auch, wenn ihm dies den Ruf einbringt, ein unberechenbarer und teurer Reisebegleiter zu sein.
Die Filme "Beethoven: Urlaub mit Hindernissen" und "Beethoven 4: Doppelt bellt besser" entstanden im Jahr 2000 als Reaktion auf den Erfolg der beiden ersten Beethoven-Filme.
Familie Newton wurde komplett umbesetzt - in der Rolle von Charles Grodin als Familienvater ist jetzt Hollywoodstar Judge Reinhold ("Ich glaub, mich knutscht ein Elch", "Beverly Hills Cop") zu sehen. Dank des sympathischen Casts und des vierbeinigen Hauptdarstellers, der seinen Part mit Bravour meistert, sind auch die Fortsetzungen mit viel Slapstick, Aberwitz und durchgeknalltem Humor inszenierte Achterbahnfahrten.
Beethovens tierischer Hauptdarsteller war der damals 19 Monate alte, 145 Pfund schwere Welpe Stanley. Stanley ist die meiste Zeit im Film zu sehen; Unterstützung hatte er von zwei weiteren Bernhardiner-Welpen, mit denen er den gewichtigen Part teilte. Regisseur Evans sagte über Stanley: "Wir nannten ihn OTS, One Take Stanley. Er kommt ans Set, macht alles richtig und kann nach Hause gehen. Er ist ein sehr kluger, guter Hund."
Da bei sehr heißem Wetter gedreht wurde, musste die Produktion insbesondere den Hunden Kühlung verschaffen. Deshalb scherzte Nebendarsteller Jamie Marsh, Stanley habe eigentlich die beste Unterbringung mit einer riesigen Klimaanlage; außerdem drei Leute, die ihn ausführen, und eigenes Catering.
Wie zahlreiche andere Tiere, die in Hollywood-Filmen auftraten, wurden die Hunde für die "Beethoven"-Filme von dem berühmten, mittlerweile verstorbenen Tiertrainer Karl Miller auf den Dreh vorbereitet.






