In Earthtripping dreht sich alles darum, nicht Tourist, sondern Reisender zu sein: Das bedeutet, sich vor Ort in das Leben der Einheimischen einzubinden, ihre Speisen zu essen, ihre Sorgen und Freuden kennenzulernen und die dort produzierten Produkte und Dienstleistungen zu nutzen, um die jeweils ortsansässige Wirtschaft zu unterstützen.
Earthtripping handelt davon, auf eine nachhaltige Art und Weise in einem fremden Land eine gewisse Zeit seines Lebens zu verbringen, Ressourcen und Gegebenheiten vor Ort in einer Weise zu unterstützen, dass die Vielfalt unserer Erde auch für die nächsten Generationen so erhalten bleibt wie sie ist.
Der ehemalige "Survivor Africa" Gewinner Ethan Zohn reist um die Welt, um auf umweltfreundliche und unterhaltsame Weise die größten Städte unserer Erde zu entdecken. Dabei hinterlässt er - nichts als Fußabdrücke.
In der letzten Episode geht es auf den südamerikanischen Kontinent, nach Santiago de Chile. Etwa 40 Prozent aller Chilenen leben in der Hauptstadt, die gleichzeitig das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Chiles bildet.
Zohn zieht es zunächst in die grüne Lunge der Stadt, in den am Rande der Altstadt liegenden Cerro Santa Lucia, einer grünen Parkoase auf jenem Hügel, auf dem Santiago einst gegründet wurde. Weiter geht die Reise zum zentralen Platz "Plaza de Armas" und zum "La Moneda", dem klassizistischen Präsidentenpalast, der bis 1981 noch die Einschüsse zeigte, die General Pinochets Truppen beim Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Salvador Allende 1973 hinterlassen hatten.
Das durch Grillen zubereitete Fleisch, das so genannte Asado, ist Tradition in Santiago de Chile und so landet das Gericht zum Abendessen auch auf dem Teller. Neben Rindfleisch werden dabei vor allem die würzigen Paprikawürste Longanizas verwendet.



