Er ist einer der großen Wagner-Dirigenten unserer Zeit, arbeitet mit den bedeutendsten Orchestern der Welt und hat seit Jahrzehnten einen glänzenden Ruf im Konzertbereich. Für seine Musik führt Jeffrey Tate aber auch ein Leben aus dem Koffer: ständig unterwegs, ein "Zigeuner der symphonischen Musik".
Wo sein wirkliches Zuhause ist, kann er gar nicht sagen, bekennt er freimütig. Die Dokumentation begleitet den Dirigenten an einige aktuelle Stationen seiner Reisen: nach Neapel und Ravello, wo er vor einer grandiosen Open-Air-Kulisse mit dem Orchester des Teatro di San Carlo Musik von Richard Strauss und Richard Wagner aufführt und nach London in Erinnerungen an seine Kindheit und den Beginn seiner ungewöhnlichen Karriere.
"Die Zeiten, als Dirigenten noch Diktatoren waren, sind vorbei", sagt der Chefdirigent der Hamburger Symphoniker. "Ich dirigiere, indem ich das Orchester davon überzeuge, dass ich liebe, was ich tue". Wie ihm das gelingt, zeigen die Filmemacher Benjamin Wolff und Peter Schlögl in diesem sehr persönlichen Porträt eines charismatischen Musikers.



