Vor über 1.300 Jahren trat im heutigen Saudi-Arabien ein Mann namens Mohammed auf und verkündete eine neue Religion. Nur wenige Generationen später wehte das Banner des Propheten auf drei Erdteilen. Der Islam entfaltete eine Dynamik, die das Gesicht der Welt veränderte und die Welt noch heute in Atem hält. Aber Islam und Christentum, Morgenland und Abendland müssen nicht in Konfrontation erstarren, denn die Kulturen haben gemeinsame Wurzeln.
Die zweite Folge der dreiteiligen Reihe "Morgenland" berichtet von den "Schwertern des Geistes": So umschrieben die Muslime im Mittelalter die Wissenschaften und Künste. Das waren Waffen, die sie weit besser als ihre europäischen Zeitgenossen zu nutzen wussten. In den islamischen Großreichen zwischen Südspanien und dem Himalaja erblühte eine Hochkultur, wie sie die Welt bis dahin nicht gesehen hatte: das goldene Zeitalter des Islam.




