Sommerzeit ist Badezeit. Das macht viel Spaß, aber nicht immer. Und zwar dann nicht, wenn man aus purer Unwissenheit in riskante Gewässer oder Strömungen gerät. Im Jahre 2010 vermeldeten die Statistiken einen neuen Rekord an Badeunfällen.
Nicht das Offensichtliche birgt die Gefahr, sondern das, was niemand sieht. Unsichtbare Strömungen in Badeseen, Flüssen und an der Küste sind für Badende das größte Risiko.
Das weiß kaum jemand besser als Rettungsschwimmer Manfred Winkler, der einen Rekord hält: Acht Menschen hat er an nur einem Tag das Leben gerettet. Sie waren alle in eine tückische Strömung vor Sylt geraten - die gerade einmal Schrittgeschwindigkeit hat. Eine Art Strömung, die nicht nur im Meer, sondern auch in Flüssen und sogar Badeseen vorkommt.
"Terra Xpress" erklärt, wodurch solche gefährlichen Strömungen zustande kommen, und zeigt mit lebensechten Experimenten unter sorgfältig abgesicherten Bedingungen, warum es ein zumeist tödlicher Fehler ist, dagegen anzuschwimmen - und wie man sich stattdessen verhalten sollte.
Doch nicht nur Strömungen werden im Sommer zur Gefahr, viele Urlauber unterschätzen auch die Gewalt der Flut - vor allem in der Nordsee. Was tun, wenn man sich bei der Wattwanderung in der Zeit verschätzt hat? Gehen? Rennen? Oder doch gleich schwimmen?
Das testet "Terra Xpress" in einem aufwändigen Wettlauf - Mensch gegen Natur. Dabei erfahren wir eine Menge über das Wattenmeer und darüber, mit welchen Tücken diese ansonsten wunderschöne Natur aufwarten kann. Gut zu wissen, wie man sich im Fall des Falles verhalten sollte.
Selbst im heimischen Freibad kann die Begegnung mit dem Wasser schmerzhaft enden. Das bekommen immer wieder Badegäste zu spüren, die sich von hohen Türmen stürzen und eine unsanfte Landung auf dem Bauch hinlegen.
Angeblich kann Wasser so hart wie Beton sein. Ob das stimmt, überprüft "Terra Xpress" mit einem Experiment. Das Ergebnis: Der Vergleich ist nur halb wahr. Aber "Terra Xpress" probiert auch, wann und warum Wasser doch fast wie Beton wirkt.



