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auslandsjournal vom 20. Juni 2012

(20.06.2012)

Die Stimmung nach den Wahlen in Hellas

(20.06.2012)

Koala, Känguruh und Co

(20.06.2012)

Amerikas tödliches Gesundheitssystem

(20.06.2012)

So schmeckt der Sommer
Die Weisheit der Schweizer Wetterpropheten

Wie wird das Wetter morgen? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, sind wir hierzulande Meteorologen ausgeliefert, die ihre Prognosen in Radio und Fernsehen verbreiten. Mit absoluter Sicherheit kann man sich auf sie jedoch nicht verlassen. Anders ist es in der Schweiz. Dort gibt es noch eine andere, etablierte Instanz. Die sechs "Innerschwyzer Wetterschmöcker" können anhand von Objekten in der Natur Monate im Voraus bestimmen, wie sich das Wetter und ganze Jahreszeiten entwickeln - Trefferquote 99 Prozent. Sie schöpfen aus Erfahrungen, die teilweise seit Generationen vererbt werden. Ihre Methoden: Sägespäne schmecken, Schnee essen, an Mausehöhlen schnuppern und Ameisen tief in die Augen sehen.

Wetterprophet Martin Horat erklärt: "Die Ameisen verdrehen die Augen. Sie schielen. Das ist ein Zeichen dafür, dass es in den nächsten Tagen noch kein gutes Wetter gibt. Beißen sie hingegen zu, wird das Wetter freundlich." Martin Horat ist im ganzen Land bekannt, seit er für einen Werbespot in einem Ameisenhaufen gesessen hat. Außerdem gibt er sein Wissen an lernwillige Fans weiter, doch wenn es darum geht, Ameisen über den eigenen Körper krabbeln zu lassen, ist deren Begeisterung schnell gedämpft.

Unter den Propheten ist der Konkurrenzdruck groß: Alle sechs Monate treffen sie sich, um zu sehen, wer die besten Prognosen getroffen hat. ZDF-Korrespondent Christian von Rechenberg berichtet über die Wetterbeobachter aus der Natur und verrät ihre Vorhersage für den diesjährigen Sommer.

Zwischen Zweifel und Zuversicht
Die Stimmung nach den Wahlen in Hellas

Griechenland hat gewählt - und seine Presse atmet auf. "Das Volk hat seinen Auftrag erteilt", schreibt das Boulevardblatt "Ethnos". "Klarer Auftrag für Kooperation", titelt die Zeitung "Makedonia" aus Thessaloniki. Die konservative Zeitung "Eleftheros Typos" sieht nach den Wahlen noch "eine letzte Chance" für Griechenland, im Euroland zu bleiben. Doch was halten die Bürger davon, dass ihre neue Regierung unter der Führung der konservativen "Nea Dimokratia" doch eigentlich der alten sehr ähnlich ist? Kommt es zur Koalition mit der sozialistischen "Pasok", regieren zum einen die Befürworter des Sparkurses gemeinsam, zum anderen aber auch diejenigen, unter denen Griechenland in das aktuelle Desaster geraten ist.

ZDF-Reporter Gert Anhalt ist von Marathon nach Athen unterwegs und berichtet über die Stimmung in einem Land, dessen Bevölkerung sich mit der Wahl vom vergangenen Sonntag dazu entschieden hat, den Vorgaben der EU Folge zu leisten. Euphorie und Hoffnungen stützen sich derzeit jedoch weniger auf die Politik als auf den Fußball - und auf das EM-Viertelfinale am Freitag gegen die deutsche Nationalmannschaft.

Weitere Themen:

Hohe Preise, keine Besserung
Amerikas tödliches Gesundheitssystem

Koala, Känguru & Co.
Als australischer Ranger im "außendienst"

20.06.2012

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Sendungsinformationen

Mittwoch 20.06.2012, 22:15 - 22:45 Uhr 

VPS 20.06.2012, 22:15 Uhr


Länge: 30 min.

Magazin, Deutschland, 2012

Wiederholung 

Mi: 20.06.2012, 03:30 Uhr Nachtprogramm (VPS 21.06.2012, 03:30 Uhr)

Weitere Informationen

Moderator: Andreas Klinner

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