Rückblick - "moments"
Magische Momente der Olympia-Geschichte
Sydney, 2000
Cathy Freeman: Eine Aborigine lernt Fliegen
In Sydney sorgt Cathy Freeman im Jahr 2000 für den Gänsehautmoment der Spiele. Sie ist die erste Aborigine-Athletin, die bei Olympia an den Start darf, und holt über 400 Meter im eigenen Land Gold.
Barcelona, 1992
Becker und Stich: Dreamteam für einen Moment
"Wir sind nicht die besten Freunde, wir sind Rivalen." Das Verhältnis von Michael Stich und Boris Becker war nie das Beste. In Barcelona raufen sich die zwei 1992 zusammen, gewinnen das olympische Turnier im Doppel und gehen als "goldene Zweckgemeinschaft" in die Geschichte ein.
München 1972
Der Goldtag von München
Am 3. September 1972 erleben die Zuschauer im Olympiastadion einen regelrechten Medaillenregen für die deutschen Leichtathleten: Innerhalb weniger Stunden reicht es im Speerwurf, Gehen, Mittelstreckenlauf und Sprint für Gold.
Mexiko 1968
Black Power: Carlos und Smith zeigen Mut
1968 sorgen die US-Sprinter Tommie Smith und John Carlos für eine denkwürdige Olympia-Siegerehrung. Ihre Geste gegen die Diskriminierung von Afroamerikanern wird rund um den Globus zum Gesprächsthema Nummer eins.
Seoul 1988
Mit 19 zur Legende - Steffi Grafs Golden Slam
1988 schafft Steffi Graf nach vier Grand-Slam-Siegen in Seoul das Unfassbare: Mit dem Sieg über Gabriela Sabatini holt sie sich Olympia-Gold und macht den einzigen Golden Slam der Geschichte perfekt.
Los Angeles 1984
Michael Groß schwimmt zu den Sternen
Zweimal Gold, zweimal Weltrekord und das in nur zwei Tagen: 1984 wächst Michael Groß in Los Angeles über sich hinaus. Zusätzlich sorgt der deutsche "Albatros" für das spannendste Schwimm-Finish im Wettbewerb.
Helsinki 1952
Emil Zatopek, die tschechische Lokomotive
1952 gewinnt der tschechische Läufer Emil Zatopek in Helsinki sensationell dreimal Gold. Doch anstelle der Medaillen bleibt vor allem sein ganz eigener, verbissener Laufstil Sportfans im Gedächtnis.
Los Angeles 1984
Thomas Fahrner und der Sieg ohne Medaille
L.A., 1984: Bittere Spiele für Schwimmer Thomas Fahrner. Er steigt als schnellster Mann der Welt aus dem Becken und geht doch leer aus. Im Vorlauf verspekuliert, glänzt er erst im Trostlauf - zu spät.



