Bundesliga - 1899 Hoffenheim
Hoffenheim - einfach untrainierbar?
Ratlos: Tim Wiese
VideoJürgen Klopp: Für den Verein was reißen
ZITAT
„Bei uns geht es nicht mehr um die Europa League, sondern darum, wie gewinnen wir das erste Spiel.”Markus Babbel
2. Spieltag
Bayern München - VfB Stuttgart 6:1 (3:1)
Der FC Bayern München hat den VfB Stuttgart nach allen Regeln der Kunst
zerlegt. Beim 6:1 (3:1)-Sieg über die Schwaben unterstrich der FCB seine Titelambitionen eindrucksvoll. Der VfB begann vielversprechend. In der 4. Minute traf Harnik die Latte. In der 25. versuchte er es noch mal und versenkte. Der FCB fackelt nicht lange und schlug innerhalb von 73 Sekunden mit Toren durch Müller und Kroos zurück. Nach der Pause zerstörten vier Treffer der Bayern innerhalb von acht Minuten Stuttgarts Hoffnungen. In der 74. sah dann auch noch Ibisevic Rot für einen Kopfstoß gegen Boateng.
STATISTIK:
München: Neuer - Lahm, Boateng, Dante, Badstuber - Luiz Gustavo, Schweinsteiger (77. Martinez) - Thomas Müller, Toni Kroos, Ribery (73. Shaqiri) - Mandzukic (69. Pizarro). - Trainer: Heynckes
Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci, Maza, Boka - Kvist, Gentner - Harnik (89. Traore), Hajnal (46. Torun), Okazaki (69. Bah) - Ibisevic.
Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)
Tore: 0:1 Harnik (25.), 1:1 Thomas Müller (32.), 2:1 Toni Kroos (33.), 3:1 Luiz Gustavo (43.), 4:1 Mandzukic (47.), 5:1 Thomas Müller (49.), 6:1 Schweinsteiger (51.)
Zuschauer: 71.000 (ausverkauft)
Rote Karte: Ibisevic nach einer Tätlichkeit (74.)
Gelbe Karten: Boateng (2) - Gentner
STIMMEN:
Trainer Jupp Heynckes (Bayern München): "Wir hatten in den ersten 20 Minuten zu passiv gespielt, aber nach dem 0:1 ist meine Mannschaft erwacht. Wir haben reagiert, wie es der Anspruch für uns ist, und danach haben wir ein überragendes Spiel gezeigt. Ich freue
mich über das 6:1, aber nochmehr darüber, wie sich die Mannschaft präsentiert. Es harmonieren nicht nur die 14 auf dem Platz."
Trainer Bruno Labbadia (VfB Stuttgart): "Wir haben viel zu viele Fehler gemacht, wir haben uns im Ballbesitz zu wenig gezeigt. Wir waren nicht in der Lage, dass zwei, drei Leute auf dem Platz eine Initiative ergreifen. Das ist für uns eine bittere Niederlage."
VfL Wolfsburg - Hannover 96 0:4 (0:2)
Hannover 96 hat dem VfL Wolfsburg eine Lehrstunde erteilt: Die Slomka-Elf entschied das Gastspiel bei den "Wölfen" deutlich mit 4:0 (2:0) für sich und untermauerte mit einem starken Auftritt ihre Ambitionen. Die Hausherren mussten dagegen nach dem Auftaktsieg beim VfB einen ersten herben Dämpfer hinnehmen. Hannover begann konzentriert und ging schnell durch Huszti in Führung. Wolfsburg agierte nach dem 0:1 nachlässig, was das 2:0 der 96er zur Folge hatte. Auch nach dem Wechsel gaben die Gäste den Ton an. Die Hausherren wirkten schläfrig - und wurden dafür von starken Hannoveranern eiskalt bestraft.
STATISTIK:
Wolfsburg: Benaglio - Fagner, Naldo, Pogatetz, Rodriguez – Josue (46. Knoche), Marcel Schäfer - Vieirinha (55. Jönsson), Diego, Olic (55. Orozco) - Dost. - Trainer: Magath
Hannover: Zieler - Cherundolo, Eggimann, Haggui, Rausch - Andreasen (77. Schmiedebach), da Silva Pinto - Stindl (74. Nikci), Huszti - Schlaudraff, Sobiech (70. Ya Konan). - Trainer: Slomka
Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding)
Tore: 0:1 Haggui (10.), 0:2 Sobiech (26.), 0:3 Andreasen (52.), 0:4 Sobiech (56.)
Zuschauer: 29.451
Gelb-Rote Karte: Knoche wegen wiederholten Foulspiels (65.)
Gelbe Karten: Naldo, Pogatetz - Stindl (2)
STIMMEN:
Trainer Felix Magath (VfL Wolfsburg): "Wir hatten uns viel vorgenommen. In den Bemühen, den Zuschauern zu Hause etwas zu bieten, waren wir verkrampft, von Beginn an unterlegen. Die Tore sind fast zwangläufig gefallen. Das sind Nachmittage, die sind Gott sei Dank selten, aber die gibt's halt."
Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): "Wir haben in unserem Spiel nach vorne sehr viel richtig gemacht. Huszti hat vier Tore vorbereitet, das ist überragend. Wir haben auch hinten in der Defensive sehr gut gestanden und sehr wenig zugelassen. Das 2:0 war unsere Wunschvorstellung von einem Konter - mit wenigen Kontakten und hohem Tempo. Im Augenblick passen die Pässe und auch die Abschlüsse."
Fortuna Düsseldorf - Mönchengladbach 0:0
Das rheinische Derby zwischen Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach
ist ohne Tore und Sieger geblieben. Gladbach war in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft. Die Gäste waen aktiver, offensiver und gefährlicher. Doch trotz guter Möglichkeiten stand es nach 45 Minuten noch 0:0. Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig. Doch nach und nach wurde die Fortuna mutiger und gestaltete das Spiel offen. Gladbach, das unter der Woche noch im Champions-League-Playoff gespielt hat, schien etwas müde zu werden. Die Düsseldorfer konnten das
jedoch nicht zu einem Treffer nutzen.
STATISTIK
Düsseldorf: Giefer - Levels, Malezas, Langeneke, van den Bergh - Bodzek, Oliver Fink - Kruse, Bellinghausen (76. Garbuschewski) - Woronin (90. Ilsö), Reisinger (60. Schahin)
Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Dominguez, Daems - Nordtveit, Xhaka - Herrmann (69. Ring), Arango - de Jong (81. Hanke), Cigerci (74. Hrgota)
Schiedsrichter: Günter Perl (Pullach)
Zuschauer: 29.999 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Bellinghausen, Kruse, Schahin (2) - Xhaka (2), ter Stegen
STIMMEN
Trainer Norbert Meier (Fortuna Düsseldorf): "Wir haben 4 Punkte nach 2 Spielen. Damit dürfen wir sehr zufrieden sein. Heute war es nicht einfach gegen eine spielstarke Mannschaft, besonders in der ersten Halbzeit waren wir nicht so präsent. Mit zunehmender Spieldauer haben wir gemerkt, dass wir in der Lage sind, mitzuspielen. In der zweiten Halbzeit haben wir fast keine Torchancen mehr zugelassen."
Trainer Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): "Es ist immer schwer, am Anfang einer Saison gegen einen Aufsteiger zu spielen. Wichtig war es, einen Punkt zu erreichen und zu null zu spielen. Wir haben alles gegeben und sind viel gelaufen. In der zweiten Halbzeit hat man gespürt, dass wir das Spiel in Kiew noch in den Beinen hatten."
FC Schalke 04 - FC Augsburg 3:1 (1:0)
Der FC Schalke 04 hat im Heimspiel gegen den FC Augsburg einen souveränen Erfolg gefeiert. Die "Königsblauen" siegten völlig verdient mit 3:1 (1:0). Schalke kontrollierte von Beginn an den Ball, tat sich aber sehr schwer, aus dem Spiel heraus zu Chancen zu kommen. So fiel das 1:0 dann auch nach einem Standard. Papadopoulos köpfte ein. S04 erwischte einen Traumstart in Durchgang zwei. 40 Sekunden nach Wiederanpfiff fasste sich Jones ein Herz, schnappte sich den Ball und erzielte das 2:0. Die Vorentscheidung gegen harmlose Augsburger. Huntelaar legte das dritte Tor nach. Oehrl sorgte für Kosmetik.
STATISTIK
Schalke: Unnerstall - Uchida, Kyriakos Papadopoulos, Matip, Christian Fuchs - Neustädter, Jones (90. Höger) - Farfan, Holtby (83. Afellay), Draxler (70. Barnetta) - Huntelaar
Augsburg: Jentzsch - Verhaegh, Sankoh, Sebastian Langkamp, De Jong - Baier, Ottl - Musona, Werner (87. Petrzela) - Koo (58. Moravek), Bance (70. Oehrl)
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)
Tore: 1:0 Papadopoulos (33.), 2:0 Jones (46.), 3:0 Huntelaar (72.), 3:1 Oehrl (79.)
Zuschauer: 60.582
Gelbe Karten: Draxler (2) - Werner, De Jong
STIMMEN
Huub Stevens (Schalke 04): "Wir sind nicht zufrieden mit der ersten Halbzeit. Natürlich waren wir sehr effektiv mit dem Standard, aber wir hatten zu viele Ballverluste und keinen Zug nach vorne, das war zu wenig. Wir haben es in der zweiten Halbzeit besser gemacht -
aber am Ende den Gegner wieder aufgebaut."
Markus Weinzierl (FC Augsburg): "Ich habe die ersten 30 Minuten meiner Mannschaft ordentlich gesehen. Wir waren gut drin, haben defensiv gut gestanden und es dem Gegner schwer gemacht. Wir sind nach einer Standardsituation in Rückstand geraten, das war bitter. Bis zur Halbzeit haben wir auf Augenhöhe gespielt. Gleich nach der Halbzeit wurde mit dem Gegentor von Jones alles über den Haufen geworfen."
Bayer Leverkusen - SC Freiburg 2:0 (1:0)
Bayer Leverkusen hat sich sich gegen den SC Freiburg keine Blöße gegeben.
Die Werkself siegte gegen den SC Freiburg mit 2:0. Der Start hätte für die Gastgeber kaum besser ausfallen können. Bereits nach acht Minuten stand es 1:0. Einen Schuss von Kießling konnte Freiburg-Torwart Baumann noch parieren. Doch Castro war zur Stelle und staubte ab. In Durchgang zwei fungierte der Torschütze dann als Vorbereiter. Castro zirkelte die Kugel vor das gegnerische Gehäuse. Wollscheid stieg höher als seine Gegner und bugsierte den Ball mit dem Kopf in die Mahen.
STATISTIK
Leverkusen: Leno - Carvajal (86. Schwaab), Wollscheid, Toprak, Kadlec - Reinartz - Lars Bender, Rolfes - Castro, Schürrle (82. Bellarabi) - Kießling
Freiburg: Baumann - Mujdza (76. Calvente), Ginter, Diagne, Sorg - Makiadi, Guede - Schmid, Hedenstad (54. Jendrisek) - Freis, Kruse (71. Dembele).
Schiedsrichter: Florian Meyer (Burgdorf)
Tore: 1:0 Castro (8.), 2:0 Wollscheid (54.)
Zuschauer: 23.635
Gelbe Karten: Reinartz - Guede
STIMMEN
Trainer Sascha Lewandowski (Bayer Leverkusen): "Wir haben einen absoluten Knallerstart hingelegt. In der Folgezeit haben wir zwar das Spiel kontrolliert, aber zu viele falsche Entscheidungen getroffen. Unter dem Strich hat die Leistung über 90 Minuten gestimmt, jeder hat seine Aufgaben erfüllt."
Trainer Christian Streich (SC Freiburg): "Leverkusen war heute sehr konzentriert und hat seine physische Stärke ausgespielt. Uns ist es nicht gelungen, den Gegner in Bedrängnis zu bringen. Wir haben verdient verloren, wir hatten keine Chance. Ich gratuliere zum
Sieg."
Werder Bremen - Hamburger SV 2:0 (0:0)
Werder Bremen hat das 97. Derby gegen den Hamburger SV gewonnen. Vor
heimischer Kulisse gab es einen souveränen 2:0 (0:0)-Erfolg. Die Gäste kassierten noch ohne Neuzugang Rafael van der Vaart die zweite Pleite im zweiten Spiel. Bremen feierte den ersten Sieg. Die Hausherren waren von Beginn an besser im Spiel. Die beste Gelegenheit der ersten Hälfte hatte Hunt, der bei einem
Elfmeter an HSV-Keeper Adler scheiterte. Im zweiten Durchgang gab es wieder
Strafstoß für Bremen und wieder trat Hunt an. Diesmal zappelte der Ball aber
im Netz. Nach Petersens 2:0 brachte Werder die Führung über die Zeit.
STATISTIK
Bremen: Mielitz - Gebre Selassie, Prödl, Sokratis, Fritz - Junuzovic - Arnautovic (80. Füllkrug), De Bruyne (86. Akpala), Hunt, Elia (66. Bargfrede) - Petersen
Hamburg: Adler - Bruma, Mancienne, Westermann, Aogo - Badelj (46. Tesche), Jiracek - Son (70. Beister), Ilicevic (70. Berg), Jansen - Rudnevs
Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)
Tore: 1:0 Hunt (52., Elfmeter), 2:0 Petersen (67.)
Zuschauer: 42.100 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Tesche (2)
STIMMEN
Thomas Schaaf (Werder Bremen): "Wir haben schnell hervorragend ins Spiel gefunden. Im Gegensatz zur Partie in Dortmund hat diesmal auch das Ergebnis gestimmt. Das waren drei Punkte mit einer guten Leistung, das stimmt einen Trainer immer zufrieden."
Thorsten Fink (Hamburger SV): "Zwei individuelle Fehler haben das Spiel gegen uns entschieden, damit haben wir uns selbst um den verdienten Lohn gebracht. Wir waren in der ersten Halbzeit auf dem richtigen Weg, haben dann aber unseren Faden verloren."
1. FC Nürnberg - Borussia Dortmund 1:1 (1:1)
Der 1. FC Nürnberg hat sich gegen Doublegewinner Borussia Dortmund ein 1:1
(1:1)-Unentschieden erkämpft. Der FCN begann erwartungsgemäß defensiv und ließ in der Anfangsphase nur wenig zu. Nach einer Ecke ging der "Club" sogar in Führung. Pekhart ließ mit einem wuchtigen Kopfball Weidenfeller keine Chance. Dortmund drängte auf den Ausgleich und wurde noch vor der Pause durch den Treffer von Blaszczykowski belohnt. Insgesamt tat sich der Meister aber mit der leidenschaftlichen Defensive der Hausherren schwer. Auch in der zweiten Halbzeit hielt Nürnberg gut mit
und verdiente sich den Punkt.
STATISTIK
Nürnberg: Raphael Schäfer - Chandler, Nilsson, Klose, Pinola - Balitsch, Simons - Mak (90. Feulner), Kiyotake, Esswein (88. Gebhart) - Pekhart (82. Polter)
Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Gündogan, Kehl - Blaszczykowski (79. Großkreutz), Reus (72. Schieber), Perisic (64. Götze) - Lewandowski
Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)
Tore: 1:0 Pekhart (31.), 1:1 Blaszczykowski (40.)
Zuschauer: 50.000 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Klose, Balitsch (2) - Piszczek, Großkreutz
STIMMEN
Trainer Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): "Ich bin glücklich. Wir wussten, dass wir Borussia Dortmund nicht das offene Feld bieten dürfen. Meine Mannschaft hat das heute fantastisch gemacht, die Räume zuzulaufen, mit viel Leidenschaft. Wir haben sie genervt, das hat man gemerkt. Das war unter dem Strich ein gerechtes Unentschieden."
Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): "Ich hatte den Eindruck, dass wir mehr vom Spiel hatten, vor allem die erste Halbzeit hat mir gut gefallen, aber der absolute und letzte Punch im letzten Drittel hat gefehlt. Wir haben ein bisschen zu wenig und zu schnell in die Spitze gespielt. Mit dem Schiedsrichter war ich nicht zufrieden. Es ist halt schwer, wenn alles weggepfiffen wird."
1899 Hoffenheim - Eintracht Frankfurt 0:4 (0:2)
Aufsteiger Eintracht Frankfurt hat auch sein zweites Saisonspiel gewonnen und
1899 Hoffenheim bis auf die Knochen blamiert. Die Kraichgauer unterlagen im eigenen Stadion sang- und klanglos mit 0:4 (0:2) und verloren zudem Schröck
und Salihovic durch Gelb-Rote Karten. Die Hessen waren schon in der ersten
Hälfte das überlegene Team und führten zur Pause verdient mit 2:0. Im zweiten
Durchgang kassierten die Gastgeber innerhalb von nur vier Minuten die beiden
Platzverweise. Frankfurt hatte leichtes Spiel und baute den auch in der Höhe
verdienten Sieg noch weiter aus.
STATISTIK
Hoffenheim: Wiese - Schröck, Delpierre, Compper, Johnson - Weis (66. Salihovic), Rudy (46. Williams) - Vukcevic (46. Usami), Firmino - Volland, Derdiyok
Frankfurt: Trapp - Jung, Zambrano, Anderson, Oczipka - Schwegler, Rode (88. Lanig) - Aigner (81. Celozzi), Inui (85. Hoffer) - Occean, Meier
Schiedsrichter: Michael Weiner (Giesen)
Tore: 0:1 Meier (39.), 0:2 Schwegler (43.), 0:3 Meier (83., Elfmeter), 0:4 Lanig (90.)
Zuschauer: 29.650
Gelb-Rote Karten: Salihovic wegen wiederholten Foulspiels (70.); Schröck wegen wiederholten Foulspiels (74.)
Gelbe Karten: Weis - Oczipka, Inui
STIMMEN
Trainer Markus Babbel (1899 Hoffenheim): "Die ersten 20 Minuten haben wir ein gutes Spiel gezeigt. Da hatten wir Chancen, die man in der Bundesliga einfach verwerten muss. Nach dem 0:1 hat man gemerkt, dass die Jungs geschockt waren. Zur Pause habe ich noch versucht, mit Auswechslungen neuen Schwung zu bringen, aber die Gelb-Roten
Karten haben alles über den Haufen geworfen. Dieses Ergebnis ist sehr bitter für uns."
Trainer Armin Veh (Eintracht Frankfurt): "Ich bin natürlich hochzufrieden. In den ersten 20 Minuten war das Spiel ausgeglichen. Es war wichtig für uns, diese Phase ohne Gegentor zu überstehen. Wenn man zur Pause 2:0 führt, ist das natürlich auch positiv. Dann muss der Gegner Räume aufmachen, in die wir hereinstoßen können.
Dann gibt es so ein Ergebnis. Aber wir bewerten das nicht über."
FSV Mainz 05 - SpVgg Greuther Fürth 0:1 (0:0)
Die SpVgg Greuther Fürth hat den ersten Bundesliga-Sieg ihrer Vereinsgeschichte gefeiert: Beim FSV Mainz 05 behielten die Franken durch einen Treffer von Klaus (67.) überraschend mit 1:0 (0:0) die Oberhand und bescherten den Gastgebern einen Fehlstart in die Saison. Im ersten Durchgang vergaben Choupo-Moting für die Hausherren (21.) und Fall für die Gäste (12.) je eine hundertprozentige Torgelegenheit. Mainz war über die 90 Minuten zwar das bestimmende Team, tat sich gegen die tiefstehende Elf von Mike Büskens jedoch schwer - und offenbarte zudem immer wieder Schwächen im Abschluss.
STATISTIK
Mainz: Wetklo - Bungert, Kirchhoff, Noveski, Marco Caligiuri - Baumgartlinger (79. Polanski), Soto - Nicolai Müller (80. Risse), Ivanschitz, Choupo-Moting - Szalai (85. Malli). - Trainer: Tuchel
Fürth: Grün - Nehrig, Kleine, Mavraj, Schmidtgal - Fürstner, Pekovic (66. Petsos) - Klaus (90.+1 Sobiech), Prib - Fall (66. Azemi), Sararer. - Trainer: Büskens
Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)
Tor: 0:1 Klaus (67.)
Zuschauer: 28.237
Gelbe Karten: Noveski - Pekovic, Schmidtgal
STIMMEN
Trainer Thomas Tuchel (FSV Mainz 05): "Das ist sehr bitter. Zu einem guten Spiel gehört aber mehr dazu, als nur viel Aufwand zu betreiben. Wir sind sehr verkrampft. Wir sind nicht in der Lage, die Hochkaräter zu nutzen. Im Moment fühlt sich das für alle Beteiligten sehr unbefriedigend an."
Trainer Michael Büskens (SpVgg Greuther Fürth): "Es ist ein wunderschönes Gefühl für uns. Wir haben wahnsinnig viel Leidenschaft in die Waagschale geworfen und sind dafür belohnt worden. Für uns war wichtig, dass wir hier punkten."




