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Steffens entdeckt
Amazonien - Grüne Lunge der Erde
Beeindruckende Landschaften, unberührte Wildnis und faszinierende Tiere: Die neue Dokumentationsreihe "Steffens entdeckt" zeigt die letzten Paradiese der Erde. In zehn Folgen reist Moderator Dirk Steffens rund um die Welt - von Australien bis Patagonien, von Afrika bis Grönland.
Er besucht ausgesuchte Nationalparks und trifft Menschen, die sich dafür einsetzen, die Natur zu erhalten. Mit Forschern, Rangern und Umweltschützern spricht er über Klimawandel, Natur- und Tierschutz und fragt nach dem aktuellen Stand der Dinge, den Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten.
Als eine Art "Praktikant des Fernsehens" ist er vor Ort und hilft bei der täglichen Arbeit - die Kamera begleitet ihn dabei. Keine Hochglanzbilder, keine Effekte - das Konzept der neuen Sendereihe setzt auf direktes Fernsehen und Authentizität.
"Steffens entdeckt" ist ein neuartiges Dokumentationsformat, das die Zuschauer mitnimmt, Wissen über die Naturregionen vermittelt und zugleich Mut macht, sich für ihren Erhalt einzusetzen.
Der Amazonas ist der größte und mächtigste Strom auf unserem Planeten. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele und exotische Pflanzen- und Tierarten. Dirk Steffens ist unterwegs im riesigen Amazonas-Becken und trifft Forscher, Umwelt- und Tierschützer, aber auch Holzfäller und Schmuggler. Denn die grüne Lunge der Erde ist bedroht.
Eine Fläche so groß wie Deutschland hat Brasilien am Amazonas unter Schutz gestellt. Ein solches Gebiet zu überwachen ist nahezu unmöglich. Eine die es dennoch versucht, ist Giovanna Palazzi, die Managerin des Nationalparks Anavilhanas.
Mit zwei Schnellboten und einer Hand voll Leute geht sie gegen Wilderer vor. Dabei wird klar, ein großes Problem ist die Armut der Menschen. Mit illegalem Fischen und Abholzen versuchen sie für ihr Auskommen zu sorgen. Sie zu bestrafen, fällt auch Giovanna manchmal schwer.
Eine noch viel größere Bedrohung für den Regenwald, wird aus dem Flugzeug sichtbar. Roberto Maldonado vom WWF zeigt, was passiert, wenn eine Straße in den Urwald geschlagen wird. Erst wird das Holz rausgeholt, dann kommen die Rinder und zum Schluss die Soja-Monokultur. "Dann ist alles platt", sagt Maldonado, der Blick aus dem Fenster bestätigt das.
Der WWF unterrichtet Kleinbauern am Amazonas, wie ohne den Wald abzuholzen, mit nachhaltiger Landwirtschaft Geld verdient werden kann und hofft auf den Multiplikator-Effekt. Einer dieser neuen "Öko-Bauern" ist Leao, der Schweine und Hühner hält, Gemüse anbaut und Amazonas-Bienen züchtet.
Die Forscher haben gerade erst begonnen die Geheimnisse des tropischen Regenwaldes zu lüften. Es gibt einen gewaltigen Wettlauf zwischen denen, die den Wald zerstören und denen, die ihn bewahren wollen. Wer gewinnen wird, lässt sich nicht voraussagen. Fest steht aber: von den Wäldern des Amazonasgebietes hängt unser aller Zukunft ab.