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11. Februar 2012
 

ZDFneo

 
Jena Asche und Thea Ilse in Berlin. Quelle: ZDF
Jens Asche und Thea Ilse (Oppositionelle der DDR) im Austausch der Erinnerungen.

neoDokus

Brief an die Eltern

Eine besondere Häftlingsgeschichte

"Geschichte muss man weitergeben, auch wenn es Scheißgeschichte ist" - Worte von Jens Asche, politischer Häftling der DDR, der 1984 zu 18 Monaten Haft verurteilt und 1985 von der Bundesrepublik freigekauft wurde. Diese Häftlingsgeschichte wäre eine unter vielen, würde Jens' Vater an seiner Verhaftung nicht Mitschuld tragen.

 
 
 

Infobox

Sendedaten

Am Sonntag, den 8. November 2009 um 22.30 Uhr in ZDFneo.

Anfang der 80er Jahre kommt es zum totalen Bruch zwischen dem überzeugten Parteisekretär und dessen anfangs linientreuen, dann zunehmend rebellierendem Sohn: ein Bruch mit Folgen, bis heute.

Erdrückendes Schweigen

Bald 30 Jahre sind seitdem vergangen. Jens hat sich ein Leben im Westen aufgebaut. Aber noch heute wartet der inzwischen 50-Jährige auf eine klärende Aussprache mit dem Vater. Vergeblich. Denn der Vater schweigt.

 
Jens Asche im Interview. Quelle: ZDF
ZDF
Jens Asche

Einzig in einem Brief kann Jens sich den Eltern mitteilen und seiner Enttäuschung über die Abkehr von Vater und Mutter Luft machen. Aus Jens' Zeilen sprechen zornige Anklage und gleichzeitig der tiefe Wunsch nach der väterlichen Anerkennung.

 

Die nächste Generation

Während vom Vater das Gespräch verweigert wird, sorgt Jens für die Weitergabe seiner Erlebnisse an die nächste Generation. Er möchte den Enkeln die Chance zu geben, aus den Fehlern ihrer Eltern und Großeltern zu lernen. Der Film erzählt 20 Jahre nach dem Mauerfall von einem ungeklärten Familienkonflikt zu DDR-Zeiten und den Folgen.

 
 
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