Für fünf Frauen aus Deutschland wird ihr größter Traum wahr: Sie erlernen in einem dreiwöchigen Intensivkurs auf einer Ranch in Colorado das Cowgirl-Handwerk. Die Reitanfängerinnen sind zwischen 22 und 61 Jahre alt und wurden aus über 1000 Bewerberinnen ausgesucht.
Die Herausforderung: In nur drei Wochen sollen die Frauen lernen, im vollen Galopp vom Pferd aus einen Stier mit dem Lasso zu fangen - und das bei einem echten Rodeo unter Beweis stellen. Außerdem müssen sie am Ende ihres Crash-Kurses eine Herde mit 1200 Rindern zwei Tage lang 40 Meilen weit durch die Berge treiben. Um anschließend die Kälber zu brandmarken, impfen und kastrieren wie eine echte Cowgirl-Crew.
Ab 23. März 2010 immer dienstags um 19 Uhr
Die fünf Städterinnen werden von Anfang an hart ran genommen, sie sitzen täglich ab 5.30 Uhr im Sattel, ohne Wochenende. Schon nach kurzer Zeit stellt sich völlige Erschöpfung ein. Für Lockenwickler, Schminke, Tagebuchschreiben oder E-Mails bleibt da keine Zeit mehr. Entspannung gibt es nur beim abendlichen Saloon-Besuch mit elektrischem Bullenreiten und Linedance.
In nur einer Woche steht ihnen ein echtes Rodeo bevor. Die Reitanfängerinnen müssen im vollen Galopp vom Pferd aus einen Stier mit dem Lasso fangen. Dazu ist hartes Training nötig - zuerst an geduldigen Stroh-Kuh-Attrappen, später vom Pferderücken aus an bewegten Kühen aus Plastik. Studentin Lilli erweist sich als besonderes Roping-Talent. Gleichzeitig müssen sich die Frauen darauf vorbereiten, am Ende ihres Aufenthalts eine große Kuhherde durch die Berge zu treiben.
Dafür lernen sie die Bewegungen der Kühe vorauszusehen und sie einzukesseln. Langsam werden auch erste Konflikte in der Gruppe deutlich: Sie reichen von Konkurrenz-Situationen beim Training bis hin zur Frage, wer im gemeinsamen Zimmer die meiste Unordnung verursacht. Schließlich erleidet Managerin Houda aus Erschöpfung einen Migräneanfall und will vorzeitig nach Hause fahren. Die anderen Frauen sind schockiert.
Dass die Managerin Houda abreist, ohne sich von den anderen Cowgirls zu verabschieden, schweißt die Gruppe noch mehr zusammen. Außerdem steht das Rodeo kurz bevor, und es hakt an allen Ecken und Enden: Krankengymnastin Petra kämpft als Linkshänderin damit, ihr Lasso mit der rechten Hand zu werfen.

Das Roping-Talent der Studentin Lilli wird vom plötzlichen Trainingserfolg der Polizistin Nikola in den Schatten gestellt, während die 61-jährige Hausfrau und Mutter Barbara mit einer Blasenentzündung beim Training ausfällt. Wie werden sich die vier Frauen beim Rodeo bewähren? Haben sie gegen die routinierten Cowboys der Nachbar-Ranches überhaupt eine Chance?
Der große Tag des Rodeos ist endlich da. Die Frauen haben bis zum Umfallen trainiert. Jetzt sollen sie vor großem Publikum im vollen Galopp Stiere vom Pferd aus mit dem Lasso fangen. Zur allgemeinen Überraschung halten sich die Frauen gut: Polizistin Nikola fängt sogar einen Stier in der schnellsten Zeit und gewinnt damit das Rodeo. Als Star des deutschen Teams zieht sie die Aufmerksamkeit einiger Cowboys auf sich - vor allem die ihres Lieblings-Cowboys Bill.
Bei einem Ausritt stürzt Barbara vom Pferd und wird in die Unfallstation eingeliefert. Doch zum Glück kommt sie mit schweren Prellungen davon. Während sie sich auf der Ranch erholt, fahren die anderen drei Cowgirls zu den vier Stunden entfernten Weidegründen. Dort sollen sie eine fast tausendköpfige Herde mit Hilfe der Cowboys fürs Impfen zusammentreiben - eine letzte Generalprobe für den großen Zweitages-Viehtrieb durch die Berge.
Lilli, Niko und Petra gelingt es mit Hilfe der Cowboys die Herde zusammen zu treiben und 600 Kälber zu impfen. Dabei werden sie Zeuge des tragischen Todes eines der Kälber. Zurück auf der Ranch hat sich Barbara soweit erholt, dass sie bei der letzten großen Herausforderung unbedingt mitmachen will: Nach einem vierstündigen Ritt durch Berge und Tiefebenen erreichen die Frauen Pennys größte Herde: 1200 Rinder.

Nur mit Hilfe eines einzigen Cowboys treiben die Frauen die Tiere in einem Zweitages-Ritt durch Berge und Canyons zurück zur Ranch, wo die Kälberbullen gebrandmarkt, kastriert und geimpft werden. Die Frauen müssen nun das Gelernte anwenden und kräftig zupacken. Sie beenden die Cowgirl-Erfahrung mit dem guten Gefühl, viel über das Ranchleben und sich selbst erfahren zu haben. Aus Greenhorns sind selbstbewusste und zuverlässige Cowgirls geworden.